Beckenbodentherapie

BECKENBODENTHERAPIE

Die Stärke aus der Mitte.

Wenn ich Sie darum bitte, Ihren Oberarm anzuspannen – dann ist das vermutlich kein Problem für Sie. Aber wie sieht es mit dem Beckenboden aus? Der ist schon etwas schwieriger zu lokalisieren und zu aktivieren. Vor allem, wenn Sie sich bis jetzt noch nicht viele Gedanken über die Muskelgruppe gemacht haben, die dabei hilft, unsere Organe an ihrem Platz zu halten.

Faszination Beckenboden

Seine Vielfältigkeit und Funktionsweisen machen den Beckenboden für mich so faszinierend. Deswegen habe ich mich im Laufe der Jahre intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Zahlreiche Fortbildungen später bin ich zur Beckenbodenexpertin geworden, die Sie dabei unterstützen möchte, Ihre Mitte zu stärken.

Medizinisches Know-how in entspannter Umgebung

Als speziell ausgebildete Therapeutin biete ich Ihnen in den Fachgebieten Gynäkologie, Urologie und Proktologie vielfältige Therapien zu den unterschiedlichsten Beschwerdebildern an.

Inkontinenz (Blasenschwäche)

Senkung der Beckenorgane

Schmerzen im und am Becken

Rückbildung nach der Geburt

Vor und nach Operationen an Prostata oder Gebärmutter

Beckenbodentraining

Gesucht und gefunden

Meine Expertise in diesem Bereich macht es mir auch möglich, Ihnen mehr als nur das klassische Beckenbodentraining anzubieten. Mit zusätzlichen internen Techniken können die Ursachen Ihrer Beschwerden genauer definiert und die Therapiemaßnahmen effizienter und effektiver gestaltet werden. Sie helfen Ihnen auch dabei, Ihren Beckenboden besser „zu finden“.

Sobald Sie Ihren Beckenboden stärker spüren und wahrnehmen, wenn Sie wissen, wie er auf Situationen und Reize, wie z.B. auf Niesen oder Husten, reagiert, wird es Ihnen auch deutlich leichter fallen, ihn sowohl anzuspannen als auch wieder zu entspannen – und ihn auf diese Weise zu trainieren.

Der Ablauf

Oft sind Themen, die den Beckenboden betreffen, unangenehm. Nicht nur die Beschwerden selbst, sondern auch deren Ansprache. Ich verstehe das und möchte Ihnen daher versichern: Ich bemühe mich, bei jeder Therapie eine Atmosphäre zu schaffen, die es so angenehm und einfach wie möglich macht, über Probleme zu sprechen und Beschwerden zu lindern.

Deswegen unterscheidet sich der Ablauf der Beckenbodentherapie auch ein wenig zum weiteren Physiotherapie-Angebot.

Bei unserem ersten Termin möchte ich in einem gemeinsamen Gespräch herausfinden, welche Probleme Ihr Beckenboden verursacht und wie diese Ihren Alltag beeinflussen. So kann ich mir ein genaues Bild Ihrer Beschwerden machen und anhand dieser Infos die körperliche Untersuchung planen. Je nach verbleibender Zeit sehe ich mir auch gleich die Bereiche an, die Einfluss auf den Beckenboden haben.

Auf jeden Fall gebe ich Ihnen bei unserem ersten Termin Erklärungen rund um den Beckenboden, mögliche Ursachen Ihrer Beschwerden und erste Tipps für den Alltag mit. So können Sie vom ersten Moment an etwas für die Gesundheit Ihres Beckenbodens tun!

Je genauer ich über Ihre Probleme Bescheid weiß, desto besser kann ich Ihre Therapie planen. Eine Möglichkeit, Beschwerdebilder zu erkennen, ist die vaginale und die anorektale Untersuchung.

Ich weiß, dass so eine Untersuchung eine außergewöhnliche Sache ist, die nicht von jedem gewünscht wird. Das respektiere ich zu 100 %. Deshalb führe ich sie nur nach ausführlicher Erklärung und Ihrer expliziten Einwilligung durch.

Wenn Sie sich für die Untersuchung entscheiden und wir alle Untersuchungsergebnisse gesammelt haben, erstelle ich Ihr individuelles Therapiekonzept.

Wie die folgenden Einheiten gestaltet werden, hängt stark von Ihren Beschwerden ab. Durch passive Behandlungsmethoden oder aktive Übungen können die Durchblutung im Becken angeregt, Dysbalancen beseitigt, der Beckenboden trainiert oder entspannt werden.

Wahrnehmungsübungen, Haltungsschulungen, Verhaltenstraining, Imaginationen und Entspannungstechniken ergänzen die Behandlung, um Ihnen die Aktivierung Ihres Beckenbodens einfacher zu machen.

Vor allem am Anfang der Beckenbodentherapie empfiehlt sich eine 1:1-Therapie. Nur so werden Sie ein Gefühl für Ihren Beckenboden bekommen. Das ist wichtig, damit Sie die Übungen richtig ausführen können. Denn wenn Sie die Übungen falsch machen, können Sie so viel üben, wie Sie wollen – Sie werden keine Besserung spüren.