Beckenbodentherapie

Beckenbodentherapie: Mehr als nur „Lift fahren“!

Einmal in das Thema Beckenboden durch eine Fortbildung im Jahr 2008 eingetaucht, lässt es mich nun nicht mehr los. Als Beckenbodenexpertin helfe ich Ihnen Freundschaft mit Ihrem Beckenboden zu schließen. in einer entspannten Atmosphäre kann ein offener Raum entstehen, in dem Sie Zugang zu Ihrer starken Mitte bekommen können.

Als speziell ausgebildete Therapeutin biete ich in den Fachgebieten Gynäkologie, Urologie und Proktologie eine hochwertige Therapie für Männer und Frauen bei folgenden Beschwerdebildern an:

  • Inkontinenz / Blasenschwäche
  • Senkung der Beckenorgane
  • Schmerzen im und am Becken
  • Rückbildung nach der Geburt
  • Vor und nach Operationen an Prostata, Gebärmutter, Blase, etc.

Wie läuft der Befund und die Therapie ab?

In der ersten Einheit steht vor allem der mündliche Befund in Form eines Gesprächs im Mittelpunkt. Die Basis hierfür stellt ein Fragebogen dar. Dieses ausführliche Gespräch ist nötig, damit ich mir ein erstes Bild Ihrer Beschwerden machen kann.

Mit diesen Informationen wird die körperliche Untersuchung geplant. Im Zuge der Beckenbodentherapie schaue ich mir meist Hüfte, Becken, Bauch und Zwerchfell an. Bei ausreichend Zeit versuche ich diese in der ersten Einheit durchzuführen, ist aber leider nicht immer möglich.

Sie bekommen Erklärungen rund um den Beckenboden, mögliche Ursachen für Ihre Beschwerden und erste Tipps für den Alltag.

Meistens werde ich Sie hier um das Ausfüllen eines Miktionsprotokolls bis zur nächsten Einheit bitten.

Um eine optimale Therapie planen zu können, kann ich Ihnen eine vaginale und/oder anorektale Untersuchung anbieten.
Es ist mir bewusst, dass es sich um eine besondere Situation handelt und nicht von jedem erwünscht ist. Deshalb führe ich diese nur unter Ihrer expliziten Einwilligung und nach ausführlicher Erklärung erst in der 2. Einheit durch. So haben Sie genug Zeit um sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen und zu überlegen, ob diese Untersuchung für Sie in Frage kommt.

Wenn alle Untersuchungsergebnisse vorhanden sind, wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt und die Therapie gestartet.

Je nach Problematik kann der Beckenboden geschwächt, verspanntunelastisch und/oder ausgeleiert sein. Da er Teil eines komplexen Systems ist, kann ein und dasselbe Beschwerdebild unterschiedliche Ursachen haben.

In der Therapie wird die Durchblutung im Becken angeregt und Dysbalancen beseitigt. Dies kann durch passive Behandlungsmethoden oder aktive Übungen geschehen.

Dann wird der Beckenboden mit gezielten Übungen trainiert oder entspannt. Dem gehen meist intensive Wahrnehmungsübungen und Haltungsschulung voraus, da die Aktivierung des Beckenbodens oft einiges an Übung braucht.

Bei einigen Beschwerdebildern gehören meist auch VerhaltenstrainingImaginationen und/oder Entspannungstechniken zur Therapie.

Wichtig ist zu sagen, dass eine 1:1-Therapie zu Beginn einer Gruppentherapie vorzuziehen ist. Es ist wichtig, dass Sie ein Gefühl für Ihren Beckenboden bekommen und die Übungen richtig machen. Denn wenn Sie die Übungen falsch machen, können Sie so viel Üben wie Sie wollen, es wird zu keiner Besserung kommen.