Das Gute an Schmerzen

DAS GUTE AN SCHMERZEN

Schmerzen können auch etwas Gutes haben, auch wenn sie äußerst unangenehm sind. Sie sind wichtig, denn wenn sie es nicht wären, hätte sie die Evolution schon längst beseitigt. Schmerzen sind überlebensnotwendig.

Auch wenn er viel Leid bewirkt, akuter Schmerz kann genauso wie Hunger, Durst, Hitze und Kälte überlebenswichtig sein. Er dient als Warnsignal – als Reaktion – auf potentiell gefährliche und schädliche Einwirkungen. Und das passiert auch dann, wenn es noch nicht zu einer Gewebeschädigung gekommen ist.

Der Schmerz erinnert uns daran, uns von gefährlichen Situationen fernzuhalten. Und falls es zu einer Verletzung gekommen ist, zwingt er uns dazu das geschädigte Gewebe zu schonen damit es heilen kann.

Was für Folgen es hat wenn das Warnsystem Schmerz nicht funktioniert, sieht man bei Menschen mit Nervenschädigungen die keine Schmerzempfindungen besitzen. Verletzungen werden oft nicht oder zu spät bemerkt. Dadurch erreichen diese Menschen meist kein hohes Alter.

Wichtig ist der Ursache des Schmerzes schnellstmöglich auf den Grund zu gehen. Ignoriert man ihn und lässt die Ursache wochen- oder monatelang unbehandelt, so kann er chronisch werden und ein eigenes Krankheitsbild entwickeln.

Also, Schmerzen sind nicht immer schlecht. Es gibt auch gute Aspekte. Man kann sie sich sogar ganz bewusst zunutze machen. Es ist eine Möglichkeit unseres Körpers mit uns zu kommunizieren und uns ganz deutlich und unmissverständlich mitzuteilen dass wir etwas ändern sollten.