Fortbildung – Entrapments obere Extremität (Übungsabend Myofasziale Triggerpunkttherapie)

Entrapment = Einklemmung

 

Unter Entrapments versteht man alle neurovaskulären Kompressionssyndrome.
Das bedeutet, dass der Durchfluss von Nerven, Blut- oder Lymphgefäßen durch ein Hindernis vermindert oder unterbrochen ist. Die bekannteste Form von Entrapments sind z.B. Bandscheibenvorfälle. Das Hindernis kann aber auch von einer Verspannung bestimmter Muskeln herrühren, und um diese ging es bei dieser Fortbildung.

Es wurden vor allem nervale Entrapments behandelt, also Kompressionssyndrome der Nerven, z.B. einhergehend mit Nervenschmerzen.
Diese entstehen, da manche Nerven direkt unter, zwischen oder durch gewisse Muskeln ziehen. Oft ist dort wenig Raum vorhanden, in den die Nerven bei Kompression ausweichen können. Und so kommt es dann zur Irritation dieser Nerven durch manche Muskeln.

Allgemein ist hier die Diagnostik sehr wichtig, da sich manche Triggerpunkte wie Nervenschmerzen anfühlen können. Deshalb muss man sich die Qualität und Lokalisation des Schmerzes, ebenso seine Intensität und der Tätigkeiten, in denen er auftritt bzw. sich verringert, neben einer Menge anderer Faktoren genau ansehen.

In der Fortbildung wurden Befundung, Anatomie und Grifftechniken wiederholt. Auch sind Zusammenhänge mit anderen Muskeln, Diagnosen und Traumata noch einmal in Erinnerung gerufen worden.

Neben dem Benefit des Lernens und Wiederholens, waren es schöne Stunden mit lieben Kolleginnen und einer so kompetenten Instruktorin!
Liebe Marion, in diesem Sinne herzlichen Dank für deine Mühen und Geduld!